Die Welt in der wir leben liegt uns sehr am Herzen

Deshalb haben wir die Gorilla Serie unserer Herren-Armbänder ins Leben gerufen. Diese Armbänder sind nicht nur schön und exklusiv, sie helfen auch dabei einen besonderen Teil unserer Welt zu schützen.

Zur Bewahrung und zum Schutz der Gorillas und deren Lebensräume, spenden wir mit jedem verkauften Gorilla-Armband einen Teil der Einnahmen an die Bergorilla & Regenwalt Direkthilfe e.V.

 

www.berggorilla.org

 

Aus unserer Silberkollektion gehen je online verkauftem Armband 10,- Euro und aus unserer Goldkollektion 50,- Euro in den Erhalt der Lebensräume der Gorillas.

Sie können aber unter folgendem Link auch gern direkt spenden: Spenden

 

Kurzbeschreibung der Aktivitäten des Vereins Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.:

Die Erhaltung der Gorillas und ihres Lebensraums ist unser Ziel. Erreichen können wir dies nur, wenn wir mit den Menschen vor Ort zusammenarbeiten. Das bedeutet für uns vor allem:

  1. denen zu helfen, die von den Staaten zum Schutz der Gorillas und ihrer Wälder angestellt sind,
  2. die Menschen zu informieren und zu unterstützen, die im Gorillagebiet leben und ohne deren Mithilfe die Gorillas nicht überleben können.
  3. Plötzliche unvorhersehbare Ereignisse wie Kriege, Rebellenüberfälle oder Vulkanausbrüche schaffen außerdem oft Notfallsituationen, in denen unsere direkte Hilfe gefragt ist.

In unserer Vereinssatzung sind folgende Zielsetzungen beschrieben:

  1. Rettung und Erhaltung der letzten Gorillapopulationen durch Schutz ihrer Lebensräume.
  2. Organisation und Durchführung von Spendenaktionen zur Unterstützung der Ziele der jeweiligen Projektvorgaben.
  3. Erarbeitung und Weitergabe von Informations- und Aufklärungsmaterialien für die Nationalparks sowie für die angeschlossenen Projekte.
  4. Je nach Möglichkeit Unterstützung anderer Naturschutzvorhaben und Aktionen mit vergleichbarer Zielsetzung.

Durch die ehrenamtliche Tätigkeit aller Beteiligten wird nur ein sehr geringer Teil unserer Mitgliedsbeiträge und Spenden für Verwaltung benötigt. Wir verfolgen in unserer Arbeit kein starres Konzept, sondern entscheiden individuell, schnell und unbürokratisch.

Das Spektrum unserer Aktivitäten erweitert sich ständig, hier einige Beispiele:

  • Unterstützung der Wildhüter mit Uniformen und anderer Kleidung, Ausrüstung und Verpflegung. Bei der Herstellung von Kleidung versuchen wir lokale Firmen und Initiativen zu beschäftigen
  • Ausstattung der Nationalparks mit Kommunikationsgeräten, Kameras, Fahrrädern usw.
  • Markierung der Grenzen von Schutzgebieten
  • Bau bzw. Renovierung von Patrouillenposten
  • Wiederbewaldung abgeholzter Flächen, die den Lebensraum der Gorillas erweitern oder Pufferzonen schaffen
  • Unterstützung von Forschungsprojekten internationaler bzw. afrikanischer Forscher, die dem Schutz der Gorillas dienen
  • Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung, individuell geplant von Experten vor Ort
  • Unterstützung der Bevölkerung, wenn es dem Schutz der Gorillas dient (z. B. Finanzierung von Schulprojekten oder Entwicklung alternativer Einkommensquellen)

Nähere Informationen können Sie unter folgendem Link finden: www.berggorilla.org

 

Projekt: Gorilla-Bestandsaufnahme im Maiko Nationalpark

Grauergorillas sind stark gefährdet. In einer Untersuchung der Wildlife Conservation Society aus dem Jahr 2015 wird von einem Bestand von insgesamt 3800 Grauergorillas ausgegangen (wobei der Schätzbereich von 1280 bis 9050 Individuen reicht). Das bedeutet, dass die exakte Zahl sehr unklar ist, ihr Bestand innerhalb von 20 Jahren aber um fast 80% abgenommen hat.

Aktuell gibt es Anfragen des ICCN und der Parkleitung des Maiko NP, ein Projekt zur Bestandaufnahme der Gorillapopulation und deren Verbreitung im Parkgebiet zu unterstützen (im Wesentlichen durch Aufstellen und Auswerten von Kamerafallen). Die Berggorilla Regenwald Direkthilfe e.V. hält diese Bestandsaufnahme für sehr wichtig, um zukünftige Maßnahmen zum Schutz der Grauergorillas im Maiko NP zielgerichtet und effizient planen und durchführen zu können.

Gorilla in der Natur

 

Der Maiko Nationalpark

Schutzgebiete Maiko

Der 1970 gegründete Maiko-Nationalpark dient dem Schutz der außergewöhnlichen Artenvielfalt eines abgelegenen Waldgebiets, in dem neben den stark gefährdeten Grauergorillas auch Okapis, Waldelefanten und viele andere Wildtiere leben. Internationale Naturschutzorganisationen, das ICCN (Institut Congolais pour la Conservation de la Nature) und lokale Interessengruppen bemühen sich in Zusammenarbeit auch mit lokalen Rebellengruppen, die Verwaltung, Überwachung und den Schutz des Parks sicherzustellen, eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinden in Parknähe zu fördern und die Wiedereingliederung der Rebellen in die Gesellschaft voranzutreiben.

Hauptprobleme sind der steigende Bevölkerungsdruck mit dem damit verbundenen Kampf um die natürlichen Ressourcen des Parks sowie Korruption, Instabilität und die Konflikte zwischen Simba-Rebellen, ICCN-Mitarbeitern und dem kongolesischen Militär (FARDC). Hinzu kommen die Unzugänglichkeit des Waldgebiets und die unzureichende Kommunikationstechnik.

Unverändert wird innerhalb des Parks gewildert und Bergbau betrieben, und noch immer stehen ortsansässige Bewohner hilflos der Macht einiger staatlicher Behörden oder bewaffneter Rebellengruppen gegenüber. Zudem haben sie mit unzureichender Nahrungsversorgung zu kämpfen und sind teilweise selbst auf Wildfleisch angewiesen. Auch führt der Bedarf an Holzkohle zum Kochen dazu, dass auch im Nationalpark selbst Wald zur Holzkohlegewinnung gefällt wird. All diese Probleme verhindern, dass die Bevölkerung im Umfeld des Maiko-Parks mit voller Überzeugung für den Erhalt der Artenvielfalt eintritt, die für heutige und zukünftige Generationen wichtig ist.

Die Berggorilla Regenwald Direkthilfe e.V. hat in der Vergangenheit wiederholt Projekte zur Verbesserung der Situation der Bevölkerung und zur Ausrüstung der Parkverwaltung unterstützt.

 

Kontakt:

Berggorilla Regenwald Direkthilfe e.V.

www.berggorilla.org

Email: info@berggorilla.org